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Karte 2: Wie heißt der nächstgrößere Fluss? (Main, Maa, Mee)

Die Karte bezieht sich auf die Aussprache des Wortes "Main" im Dialekt.
In den Dörfern und Städten Hofstetten, Jesserndorf, Köslau, Neubrunn, Pettstadt, Breitbrunn, Reckendorf, Treinfeld, Mürsbach, Ebern, Weitramsdorf, Lauter, Bischberg, Obristfeld und Drosendorf sagt man im Dialekt "Maa".
In Schweinfurt, Burgpreppach, Gemeinfeld, Bischwind, Würzburg, Eisingen und Eichfeld sagt man "Mee".
In Pfarrweisach, Lußberg und Hafenpreppach sagt man "Main".

Karte 3 ? "Meine kleine Schwester geht am Samstag zum Einkaufen"

Die Befragten sollten den Satz ?Meine kleine Schwester geht am Samstag zum Einkaufen? in ihrem eigenen Dialekt wiedergeben. Hierbei wurde vorallem auf den Laut ?au? in dem Wort ?kaufen? geachtet. Man unterscheidet zwischen sechs verschiedenen Typen. In den Erhebungsorten Reckendorf , Salmsdorf , Lußberg , Breitbrunn, Neubrunn, Lauter, Weitramsdorf, Drosendorf,Bischberg, Obristfeld, Ruppach und Landshut spricht man den Laut "aa" .In Landshut sagt man jedoch nicht einkafn sonder eikafa. In Gemeinfeld , Burgpreppach , Hafenpreppach , Pfarrweisach , Fierst , Ebern , Unterpreppach , Heubach , Hofstetten Pettstadt ,Würzburg, Eichfeld und Eisingen wird der Laut "ä" gesprochen. Der einzige Ort in dem man den Laut "o" verwendet , ist Mürsbach. Außerdem heißt es in Bischwind im Dialekt "eikäufen" ,in Schweinfurt "eikeffen" und in Solingen bei Köln "ainkoopen".

Karte 4: Im Herbst hängt frühmorgens in den Tälern oft der ... (Nebel, Nabel)

Das Kartenthema ist das Wort Nebel. Die Fragestellung dazu lautete  ?Im Herbst hängt frühmorgens in den Tälern oft der Nebel".
Die Antworten lauteten Neb(e)l, Nab(e)l und Näb(e)l.  
Nachdem wir die die Dialektwörter in eine Lautkarte eingetragen haben, kamen wir zu dem Entschluss, dass der Hauptvokal e in Nebel als a und ä ausgesprochen wird.

Sprachräume :

  • In dem Gebiet  Ebern, Unterpreppach, Ruppach, Treinfeld und Mürsbach  dominiert der Typ  Nab(e)l und Näb(e)l  .
  • In dem Gebiet  Neubrunn, Breitbrunn, Lußberg ,Salmsdorf und (Reckendorf) dominiert der Typ Näb(e)l .
  • In dem Gebiet  Köslau ,Hofstetten, Jesserndorf, Bramberg und Bischwind dominiert der Typ Nab(e)l.
  • In dem Gebiet Burgpreppach, Gemeinfeld, Pfarweisach und Hafenpreppach dominiert der Typ Neb(e)l und Nab(e)l.

Karte 5/1: "Geh hin!"

Karte5/2 "Geh hin!"

Karte 6: Wie lautet die Bezeichnung für die Schubkarre

In Frage Nr. 6, in der die Fragestellung lautete, wie das Wort ?Schubkarre? in den einzelnen regionalen Dialekten gesprochen wird, ergaben die Forschungen , dass das morphologische Phänomen in diesem Falle das Nomen ist.
Im Norden und Süden wurde hauptsächlich das Phänomen ?Robbarn? und ?Schubkarrn? verwendet (z.B. Burgpreppach, Hofstetten, Neubrunn), hingegen im Osten und Süden mehr des Phänomen ?Robbern? benutzt? wird (z.B. Lußberg, Mürsbach, Reckendorf).  
Es gab auch einige Seltenheitsbelege, wie in Solingen, wo man das Phänomen ?Schürfkaar? verwendet. Auch in Obristfeld verwendet man ein anderes Phänomen, dass ?Roubl? ausgesprochen wird, und in Jesserndorf wo man das Phänomen ?Dragertsch? verwendet.

Karte 7: "Früher hatten wir viele Gänse"

Wir haben zu dem Satz "früher hatten wir viele Gänse"  zu der Plusquamperfekt- bzw. Perfektform des Hilfsverbs 'haben', "gehabt", eine Karte erstellt. 
Bei dieser Laut- und Formenkarte stellten wir fest, dass der Wortstamm meistens gleich bleibt und sich nur die Endung ändert, außerdem wurde immer zwischen den Vokalen ?a? und ?o? gewählt.

Karten 9/1-2-3: "Unsere Nachbarn hatten nur eine Gans"

Beschreibung der Karte
Wir bearbeiteten den Satz: ?Unsere Nachbarn hatten nur eine Gans? und erstellten dazu eine Lautkarte von ?eine?, eine weitere Karte für ?unsere? und eine für ?hatten?.

Meistens werden anstatt ?eine? nur Vokale wie ?e?, ?a? oder ?o? gesprochen, es gibt aber auch Angaben wie z.B. ?ana? oder ganz normal das hochdeutsche ?eine?.
Die verschiedenen Sprachweisen von ?eine? sind:     

ee
aa
                           
o
                           
ana
                           
ein/-e


Karte "Eine"

?ee? wird in Dürrenried, Burgpreppach, Schweinfurt, Hafenpreppach, Eisingen, Eichfeld und Würzburg gesprochen(überwiegend im Norden),
?aa? wurde in den Erhebungsorten: Pfarrweisach, Bramberg, Hofstetten, Pettstadt, Lußberg, Salmsdorf, Reckendorf, Treinfeld, Fierst, Köslau, Ruppach, Gemeinfeld, Lauter, Mürsbach, Breitbrunn, Ebern, Obristfeld, Bischberg und in Landshut angegeben,
?ana? spricht man in Weitramsdorf, Heubach, Drosendorf und Unterpreppach,
?o? in Ebern und Neubrunn und
?ein/-e? wurde in Solingen und Jesserndorf angegeben.

Karte "Hatten"

Wir erstellten eine Wortkarte für ?hatten?. Bei unserer Befragung gab es davon sehr viele unterschiedliche Formen. Dabei wurde auch oft eine andere Zeit gewählt. Einige unserer Gewährspersonen verwendeten das Perfekt, angegeben war jedoch das Plusquamperfekt.
 Die verschiedenen Formen von ?hatten? sind: 

ham
                       
had
              
hat/-t
                       
hatte
                       
hod
                       
hoam
                       
haddn
                       
hädd
                       
hadden


Und die Ergänzungsformen für ?gehabt?:  
ghabd/t
                       
ghobd/t, gchobt
                       
g(h)ot
                       
kap(p)t
                       
kabbd
                       
kat
                       
kchobt, kobbt
                       
khodd/tt, kot
                       
koppt, koapt

Wir fassten alle diese Formen in drei Gruppen zusammen:   
1.ham kapt/kopt
2.ham kat/kot

3.Nur das Hilfsverb ?haben?


Hauptsächlich wurden die Wörter gekürzt:          
gehabt           
gabt/ kabbd
.

Außerdem wurde das ?a? oft zu einem ?o? umgewandelt:   
kappt           
kchobt

 


Und aus hartem ?k?, ?t? oder ?p? wurde oft 
ein weiches ?g?, ?d? bzw. ?b?:                koppt     >       gchobd

Karte "Unser"

Wir haben das Wort ?unser? in eine Lautkarte eingetragen.

Relativ oft wurde bei ?unser? das ?s? weggelassen und es wurden andere Endungen angegeben wie z.B ?uner? oder ?uner?. 
Einige haben aber auch den bestimmten Artikel verwendet.
Die verschiedenen Formen von ?unser?sind ?un(n)era/unara?, ?un(n)er/unnär?, ?unsa/unsra?, ?usser?, ?der/die?, ?unser? und ?unsre?.

Vorwiegend im Norden wurde ?unnera/unera/unara? gesprochen (Dürrenried, Hafenpreppach, Weitramsdorf) aber auch in Mürsbach.
In Salmsdorf und Burgpreppach wurde der bestimmte Artikel ?der/die? angegeben.
In Bischberg sagt man ?unsre? und in Landshut, Treinfeld, Würzburg und Jesserndorf sagt man unser.
?Unsa oder unsra? wird hautsächlich in Ebern, Schweinfurt, Drosendorf und Obristfeld gesprochen.
In Köln sagt man ?usser? und im Rest der Hassberge sagt man ?uner/unner/unnär?.

Karte 10: "Aufladen"

Wir haben zu dem Wort ?aufladen? aus dem Satz ?Wir müssen morgen Stroh aufladen? eine Karte erstellt. Hierzu sollten die Befragten den Satz in ihrem Heimatdialekt nachsprechen.
Bei dieser morphologischen (=Silben-) Karte stellten wir fest, dass der Wortstamm meistens gleich bleibt und sich nur die Endung ändert. Außerdem wurde immer zwischen den Vokalen ?a? und ?o? unterschieden.
In den folgenden Orten sagt man zu ?aufladen? ?auflood?:

Hafenpreppach
Dürrnried
Pfarrweisach
Gemeinfeld
Reckendorf
Mürsbach
Salmsdorf
Pettstadt
Neubrunn
Breitbrunn
Köslau
Fierst
Heubach

In

Ebern
Treinfeld
Bischwind
Jesserndorf
Lußberg
Ruppach
Bischberg
Weitramsdorf
Landshut

spricht man ?aufladn?.

In

Bramberg
Burgpreppach
Obristfeld
Unterpreppach
Reckendorf

spricht man ?auflad?.

?Aufgelodn? sagt man in Lauter.

In Drosendorf verwendet man ?nauflood?.

In Eisingen verwendet man ?aufgelod?  und

In Würzburg ?uflood?.

In Solingen bei Köln sagt man ?obladen?.

 

Das vorhin zuerst  erwähnte sprachliche Phänomen (Endung) erkennt man besonders zwischen ?aufladn? und ?auflad?,  weil man beim erstgenannten die Endung spricht, beim zweiten nicht.
Das zweite sprachliche Phänomen (Vokal ?a? oder ?o?) wird  zwischen ?auflad? und ?auflood? sichtbar.

Karte 11: Wie nennt man das Gerät, mit dem man den Garten umgräbt?

Um für die Frage, wie das Gerät heißt, mit dem man den Garten umgräbt, verschiedene Sprachgrenzen zu erforschen, haben wir eine Wortkarte angefertigt.

Dadurch konnte man gut erkennen, dass bei dem gefragten Wort immer die 1. Silbe betont wurde.

Eindeutige Sprachgrenzen konnte man nicht feststellen.  Trotzdem ist der Unterschied hörbar.

Zum Beispiel sagt man in Bischwind, Ruppach, Mürsbach, Reckendorf, Lußberg, Salmsdorf, Pettstadt, und Köslau, sowie in Obristfeld, Bischberg, Drosendorf, Lauter, Weitramsdorf und Eichfeld Spod/tn.

In Hafenpreppach, Burgpreppach, Unterpreppach, Bramberg, Ebern, Treinfeld und Landshut heißt es hingegen Spad/tn.

Grobscheid/t wird in Hafenpreppach, Gemeinfeld, Pfarrweisach, Hofstetten, Breitbrunn, Reckendorf, Heubach, Ebern und Fierst gesagt.

Es gibt aber auch außergewöhnliche Versionen wie Schüppe, was man in Köln sagt, oder in Würzberg Koasch oder Spota.

Karte 12 - "Füttere die Enten!"

Die Fragestellung lautete: ?Füttere die Enten.?

In der vorliegenden Lautkarte steht das Phänomen des Lautes ?A? oder ?E? im Anlaut des Belegwortes ?Ente? im Mittelpunkt.

Es treten zwei verschiedene Typen auf, ?Endn? und ?Antn?.

In den Erhebungsorten Breitbrunn, Lußberg, Salmsdorf, Lauter, Treinfeld, Reckendorf, Mürsbach, Pettstadt, Drosendorf und Bischberg dominiert der Typ ?Endn?.

In den Orten Burgpreppach, Pfarrweisach, Bischwind, Bramberg, Hofstetten, Köslau, Neubrunn, Ebern, Heubach, Hafenpreppach und Eichfeld dominiert der Typ ?Antn?.

Karte 13: Mit unserer Mutter und unserem Vater verstehen wir uns gut

Das Thema der Karte 13 lautet, wie man in der Region Hassberge das Wort ?unsere? ausdrückt. Die Forschungen haben ergeben, dass es vier verschiedene morphologische Phänomene gibt. Im Westen des Landkreises Hassberge ( Hofstetten, Pettstadt, Pfarrweisach, usw . . . ) wird meist das Wörtchen ?unner (-a; -e )? verwendet, jedoch um Ebern herum ( Jesserndorf, Heubach, usw . . . ) sagt man ?unser? oder ?unsre?, in dieser Region sagt man auch zu ?gut? ?guad?. Im Süden, Richtung Bamberg, sagt man ?unner?, in dieser Region verwendet man auch den Doppelkonsonanten ?rr? in den Wörtern ?Mutter? und ?Vater?. In Solingen verwendet man ?usser? und ?jut?, in Landshut sagt man auch für ?gut? ?guad?.

 

Karte 14: "Lass mir meine Ruhe!"

Auf unserer Karte werden die verschiedenen Phänomene des Reflexivpronomens ?mir? dargestellt. Dabei haben wir in sechs verschienden Typen unterschieden (in mehr als 20 Erhebungsorten):

Mia, mer/mär, mir, mä, mich

Mia: Bramberg, Heubach

Mer/mär: Reckendorf, Samlsdorf, Köslau, Schweinfurt,             Würzburg

Mir: Solingen (Köln), Ebern

Mä: Ebern, Eichfeld

Mich: Pfarrweisach, Mürsbach

An häufgsten wird das Wort ?mer? verwendet

(in 15 Erhebungsorten)

Am seltensten wird ?mich? in Gebrauch genommen.

Es wurde mit anderen weiter entfernten Städten verglichen, z.B. Solingen, Landshut,   

Karte 15: "Kauf Dir doch ein Brötchen!"

In unserer ersten Karte haben wir Personen nach dem Satz ?Ich esse eine Tafel Schokolade? befragt.

Bei der befragung haben wir zum einen darauf geachtet wie in jedem einzelnen Fall das Wort ?essen? ausgesprochen wurde. Und es hat sich ergeben, dass es nur 2 unterschiedliche Aussprachemöglichkeiten gibt:                           

Ich ess

Ich ass

In Bischberg,Lauter,Breitbrunn,Lußberg,Reckendorf, Salmsorf, Treinfeld, Mürsbach, Jessendorf, Albersdorf,Bramberg,Pfarrweisach, Gemeinfeld, Ibind,Hafenpreppach,Weitramsdorf,Obristfeld,Drosendorf,Würzburg, Eichingen und Schweinfurt sprechen die Leute das Wort ?essen? ?ess? aus.

In Dürrenried,Burgpreppach,Bischwind, Hofstetten, Köslau, Pettstadt,Neubrunn,Ruppach,Ebern Fierst und Heubach  sagen die Leute ?ass?.

 

Zum anderen haben wir darauf geachtet wie die Personen das Wort ?Schokolade? ausgesprochen haben. Es gab wiederum nur zwei verschiedene Aussprachen :

                                                                                                                                                             Schoklad

                                                                              Schokolad

In Bischberg, Lauter,Reckendorf, Lußberg,Salmsdorf,Neubrunn,Pettstadt,Köslau,Hofstetten,Bramberg,Albersorf,Bischwind,Ruppach,       Fierst,Würzburg,Eisingen,Schwinfurt,Eichfeld,Ibind,Burgpreppach,Gemeinfeld,Pfarrweisach,Hafenpreppach,Dürnried,Weitramsdorf und Obristfeld  sagen die Leute ?Schoklad?

In  Breitbrunn,Treinfeld, Mürsbach,Heubach, Ebern ,Unterpreppach und Jesserndorf wird es ?Schokolad? ausgesprochen.

Karte 16: "Ich mag eine Bratwurst mit Senf."

Es wurde die Erhebungsaussage ?Ich mag eine Bratwurst mit Senf? behandelt, dabei  unterschieden wir in 9 verschiedene Aussprachephänomene des Wortes ?Senf?  :

  • Sänf
  • Senf
  • Senft
  • Sempf
  • Sempft
  • Semf
  • Senfd
  • Senbft
  • Semft

 

Und schließlich noch Mostard

Beispielorte für die Nutzung :

Sänf: z.B. EisingenSenf: z.B. Reckendorf, PettstadtSenft: z.B. Reckendorf, Neubrunn,Sempf: z.B. Salmsdorf, HofstettenSempft: z.B. EichfeldSemf: z.B. Hafenpreppach,Senfd: z.B. Jesserndorf,Semft: z.B. Unterpreppach,

Am häufigsten wird ? Senf? ?Senft? & ?Sempf? benutzt.

 

Karte 17: "Ich esse gerne Käse"

Im Thema  Nummer 17 lautete die Fragestellung, wie der Satz ?Ich esse gerne Käse? in den einzelnen regionalen Dialekten übersetzt wird.

Im Norden wird Hauptsächlich das Phänomen ?Kaas? (z.B. Burgpreppach, Hafenpreppach, Dürrnried),  hingegen wird im Süden fast nur das Phänomen ?Kääs? benutzt wird (z.B. Lußberg, Bischberg, Reckendorf).  Das Phänomen ?Kees? wurde nur sehr vereinzelt gesprochen (Weitramsdorf, Köslau).

In Solingen gab es den einzigen Seltenheitsbeleg mit dem Phänomen ?Kiis?. 

Karte 18: Ich esse eine Tafel Schokolade

In unserer ersten Karte haben wir Personen nach dem Satz ?Ich esse eine Tafel Schokolade? befragt.

Bei der befragung haben wir zum einen darauf geachtet wie in jedem einzelnen Fall das Wort ?essen? ausgesprochen wurde. Und es hat sich ergeben, dass es nur 2 unterschiedliche Aussprachemöglichkeiten gibt:                           

Ich ess / Ich ass

In Bischberg,Lauter,Breitbrunn,Lußberg,Reckendorf, Salmsorf, Treinfeld, Mürsbach, Jessendorf, Albersdorf,Bramberg,Pfarrweisach, Gemeinfeld, Ibind,Hafenpreppach,Weitramsdorf,Obristfeld,Drosendorf,Würzburg, Eichingen und Schweinfurt sprechen die Leute das Wort ?essen? ?ess? aus.

In Dürrenried,Burgpreppach,Bischwind, Hofstetten, Köslau, Pettstadt, Neubrunn, Ruppach, Ebern, Fierst und Heubach sagen die Leute ?ass?.

 Zum anderen haben wir darauf geachtet wie die Personen das Wort ?Schokolade? ausgesprochen haben. Es gab wiederum nur zwei verschiedene Aussprachen :

                                                                                                                                                             Schoklad / Schokolad

In Bischberg, Lauter, Reckendorf, Lußberg, Salmsdorf, Neubrunn, Pettstadt, Köslau, Hofstetten, Bramberg, Albersorf, Bischwind, Ruppach,   Fierst, Würzburg, Eisingen, Schwinfurt, Eichfeld, Ibind, Burgprep pach, Gemeinfeld, Pfarrweisach, Hafenpreppach, Dürnried, Weitramsdorf und Obristfeld  sagen die Leute ?Schoklad?.

In  Breitbrunn, Treinfeld, Mürsbach, Heubach, Ebern, Unterpreppach und Jesserndorf wird es ?Schokolad? ausgesprochen.

Karte 20: "Dürfen wir das machen?

Die Gewährspersonen, die befragt wurden, sind aufgefordert worden, den Satz ? Dürfen wir das machen?? in ihrem Dialekt wiederzugeben. Dabei haben wir uns auf den Laut ?ü? im Wort ?dürfen? konzentriert. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass man in Pfarrweisach, Köslau, Bischwind, Pettstadt, Bramberg, Neubrunn, Hofstetten, Lußberg, Salmsdorf, Mürsbach, Treinfeld, Unerpreppach, Ebern, Landshut, Weitramsdorf, Lauter, Bischberg und Obristfeld den Laut ?e? spricht. In Hafenpreppach, Fierst , Schweinfurt, Würzburg, Eisingen und Drosendorf wird genauso wie im Hochdeutschen der Laut ?ü? gesprochen. In den Orten Burgpreppach, Gemeinfeld, Heubach und Eichfeld dominiert der Laut ?ä? im Wort ? dürfen?. In den Orten Jesserndorf, Breitbrunn und Ruppach wird das Wort mit dem Laut ?ö? ausgesprochen. Eine Ausnahme ist, dass man in Solingen zu ?dürfen? ?kunt? sagt.