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Netzgänger zum "Projekt des Monats" ausgewählt

Das am FRG mitbegründete und in diesem Schuljahr zum fünften Mal in der Durchführung befindliche Projekt Netzgänger ist Projekt des Monats Februar der Drogenbeauftragten der Bundesregierung beim Bundesministerium für Gesundheit, Marlene Mortler. Auf ihrer Seite wird jedes Monat ein Projekt im Bereich Prävention und Sucht vorgestellt.

Im Februar 2014 wurde dafür Netzgänger ausgewählt, den Auftritt finden Sie unter http://drogenbeauftragte.de/drogenbeauftragte/projekt-des-monats/netzgaenger-praevention-von-riskantem-pc-und-internetgebrauch.html.

Weitere Informationen finden Sie unter www.netzgaenger.org.

Neue Trends der Jugendlichen in der Nutzung sozialer, digitaler Netzwerke? - FRG-Medienpädagoge Roland Baumann gab der Neuen Presse Auskunft

Zum zehnten Geburtstag des Unternehmens und des Produkts Facebook fragte die Neue Presse (14.2.2014) beim FRG-Medienpädagogen und Medienpädagogisch-informationstechnischen Berater für die Gymnasien in Unterfranken, Roland Baumann, nach den Trends in der Nutzung sozialer Netzwerke bei den Jugendlichen. In der Tat, antwortete Baumann, wachse die Bedeutung neuer Produkte, wie Whatsapp, SnapChat und Instagram, vor allem deswegen weil sie teilweise konsequent auf den jugendlichen Internet-Zugangsgeräten - nämlich Smartphones - angeboten würden, allerdings habe Facebook noch immer einen gewaltigen Marktwert und natürlich ein immenses Interesse, diesen zu halten. Deswegen werde das Unternehmen des Firmengründers Mark Zuckerberg auch allerhand Anstrengungen unternehmen, um Nutzerinnen und Nutzer einerseits sowie Werbekunden andererseits an sich zu binden.

Man müsse sich darüber im Klaren sein, so Baumann, dass der private Nutzer Facebook zwar nicht mit Geld bezahle, jedoch mit seiner Aufmerksamkeit, seiner Zeit Daten - und natürlich mit seinen Daten. Und genau hier kollidierten die Interessen des Wirtschaftsunternehmens Facebook nach möglichst umfänglicher Datenabschöpfung mit den berechtigten Schutzinteressen der privaten Nutzer. Dies habe Auswirkungen auf die Standardeinstellungen zur Privatsphäre bei den Nutzerinnen und Nutzern, die bei Programmupdates von Seiten des Unternehmens immer weiter geöffnet würden. Der Nutzer müsse also fortwährend seine Datenschutzeinstellungen überprüfen.

Ähnliche Herausforderungen hätten die jugendlichen Nutzer natürlich auch bei den neuen Produkten auf dem Markt der sozialen Netzwerke. Auch hier müsse man seine Privacy-Einstellungen auf dem neuesten Stand halten und sich immer bewusst machen, welche Informationen man für welchen Personenkreis freigebe.

Strategien zum richtigen Verhalten erlernen die Schülerinnen und Schüler am Friedrich-Rückert-Gymnasium im Verbund mit fast fünfzig weiteren Schulen in Nordbayern mithilfe des Peer-Projekts "Netzgänger" (Nähere Informationen unter www.netzgaenger.org).

Peers unterrichten Eltern am FRG

Am Abend des 04.Juli 2013  fanden sich die Eltern der Schüler der  6.Klassen im Friedrich-Rückert-Gymnasium ein, um genauere  Informationen über das Projekt „Netzgänger“ zu erhalten.  Deren Kinder werden in der letzten Schulwoche in Form einer Schulung in Bezug auf den richtigen Umgang mit digitalen Medien in der Bildungsstätte Schloss Schney teilnehmen. Sinn der Elternveranstaltung ist es den Erziehungsberechtigten zu erläutern, womit sich ihre Kinder in dieser Woche beschäftigen werden und warum es so wichtig ist, sie  über dieses Themengebiet aufzuklären.  Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßung durch den Schulleiter Klauspeter Schmidt, der  die  Kooperationspartner wie das Clavius-Gymnasium in Bamberg und die Universität Bamberg erwähnte.  Anschließend ergriff der medienpädagogische-informationstechnische Berater für die Gymnasien in Unterfranken (MiB) Dr. Roland Baumann, der auch Lehrer am FRG ist, das Wort. Er erläuterte in einem kurzen Vortrag, warum genau dieses Projekt so erfolgreich ist und aus welchen Gründen das Peer-Konzept angewendet wird.  Die diesjährigen Peers seien die „Hauptperfomer“ dieser Informationsveranstaltung.  Im weiteren Vortrag von Roland Baumann ging es im Einzelnen um die vier Module Cybermobbing, Soziale Netzwerke, Technik und Recht und Digitale Spielwelten.  Genau diese vier Themenbereiche wurden den Eltern im folgenden Verlauf des Abends in Workshops von den Peers erklärt. Dabei  haben die Jugendlichen, die sehr gut für das Projekt „Netzgänger“ durch den Medienkundeunterricht geschult wurden, mit den Eltern einige Übungen aus ihrem Konzept durchgeführt. Für die Erziehungsberechtigten bestand die Möglichkeit in zwei Modulen teilzunehmen, die sie im Voraus ausgewählt hatten.  Nach diesem informationsreichen Abend für die Eltern konnten auch die Schüler, die ihren freien Donnerstagabend investierten hatten, mit einem gutem Gefühl nach getaner Arbeit ihren wohlverdienten Feierabend genießen.

Train the Trainers am FRG

Im Rahmen des Netzgänger-Projekts fand am Freitag, den 07.Juni.2013 ein Workshop zur Ausbildung von Peers (Vermittelnde Schüler) in den 4 Modulen (Technik und Recht, Soziale Netzwerke, digitale Spielewelten und Cybermobbing) am FRG statt. 
Insgesamt gibt es drei Veranstaltungen, bei denen die Peers im pädagogischen Umgang mit jüngeren Schülern trainiert werden.
Nachdem beim ersten Workshop an der Otto-Friedrich-Universität in  Bamberg schon der Grundstein für die Arbeit zur Medienerziehung der Kinder gelegt wurde, stand die Veranstaltung am FRG ganz im Zeichen der Intensivierung der bisherigen Übungen. Im Juli folgt dann ein drittes Treffen zum Feinschliff am Clavius-Gymnasium in Bamberg. Bei einem von den Medienkunde-Teilnehmern selbst organisierten Informationsabend  am 20. Juni werden die Eltern  der Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe  vorab über das vom 22-26 Juli auf Schloss Schney stattfindende Tutorium unterrichtet und erhalten die Möglichkeit eines Einblickes in die einzelnen Übungen der Module.

"Netzgänger" - Unser Medienkompetenzprojekt im Bayerischen Fernsehen

Am Donnerstag, 6.5. drehte ein Fernsehteam des BR einen Beitrag über das Gesellchaftsproblem "Cybermobbing" und wie die FRG-Schulfamilie zusammen mit der Uni Bamberg und dem Clavius-Gymnasium Bamberg im Rahmen der Netzgänger-Initiative diesem Problem begegnet bzw. es an der Wurzel packt.