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Absenzenregelung für die 11. und 12. Jahrgangsstufe

Für  alle  Schülerinnen  und  Schüler  der  Oberstufe  wird  folgendes  Entschuldigungsverfahren verbindlich festgelegt:

Kann ein(e) Schüler(in) aus zwingenden Gründen nicht am Unterricht oder einer sonstigen verbindlichen Schulveranstaltung teilnehmen, muss er (sie) sich am selben Tag bis 7.45 Uhr telefonisch oder schriftlich im Sekretariat entschuldigen. Er (Sie) kann nicht durch andere Schüler entschuldigt werden und bei Nichtvolljährigen müssen die Erziehungsberechtigten entschuldigen. Bei fernmündlicher Entschuldigung ist die schriftliche Mitteilung innerhalb von zwei Tagen nachzureichen.

Bei Fehlen an Prüfungstagen ist schon bei der Entschuldigung auf die Prüfung zu verweisen. In diesem Falle sowie bei längerer Erkrankung (mehr als 3 Unterrichtstage) kann die Schulleitung die Vorlage eines ärztlichen Attestes verlangen. „Häufen sich krankheitsbedingte Schulversäumnisse oder bestehen an der Erkrankung Zweifel, kann die Schule die Vorlage eines … schulärztlichen Zeugnisses verlangen.“ (§ 37, 2 GSO) Ärztliche Atteste (Zeugnisse) sind der Schule innerhalb von zehn Tagen vorzulegen, „andernfalls gilt das Fernbleiben als unentschuldigt.“ (§ 37,2 GSO)

Häufen  sich  krankheitsbedingte  Schulversäumnisse  oder  bestehen  Zweifel  an  der Richtigkeit  der  Entschuldigung  kann  die  Schulleitung  wie  bisher  für  die  jeweiligen Schüler(innen) eine Attestpflicht für alle Versäumnisse einführen.

Jede(r)  Schüler(in)  führt  eigenständig  ein  Absenzenblatt  in  dem  er(sie)  die  Absenzen, auch Verspätungen, aktuell und vollständig dokumentiert.

Die Absenz mit Grund muss in jedem Fall bei minderjährigen Schüler(innen) von einem Erziehungsberechtigten, bei volljährigen Schüler(innen) von ihnen selbst,
abgezeichnet werden.

Bei vorhersehbaren Absenzen, wie Fahrprüfung, Hochzeiten etc. ist so bald wie möglich im  Voraus  eine  Unterrichtsbefreiung  im  Direktorat  zu  beantragen.  Eine  Frist  von  3 Tagen  kann  dabei  nur  unterschritten  werden,  wenn  eine  frühere  Beantragung  objektiv unmöglich war. Generell sind Termine außerhalb der Unterrichtszeit zu vereinbaren. Der Schüler/die  Schülerin  ist  verpflichtet,  die  Lehrkräfte  der  von  der  Befreiung  betroffenen Unterrichtsstunden so früh wie möglich zu informieren.

Für den Besuch von Studieninformationen und Vorstellungsgesprächen sind in der Regel max. 3 Befreiungen pro Jahr möglich. Für Zeiten, zu denen schriftliche Leistungsnachweise angesetzt sind, sind grundsätzlich keine Unterrichtsbefreiungen möglich.

Das  Absenzenblatt  muss  immer  mitgeführt  und  auf  Verlangen  dem  Kursleiter,  dem Oberstufenbetreuer oder der Schulleitung vorgelegt werden.
Ein  Verlust  bzw.  ein  fehlendes  Absenzenblatt  führt  notwendigerweise  zu
Ordnungsmaßnahmen durch die Schulleitung.
Das  vollständig  ausgefüllte  Absenzenblatt  ist  zu  den  angekündigten  Stichtagen  des Schuljahres beim Kollegstufenbetreuer abzugeben.

Bei  Erkrankungen  während  des  Tages  darf  die  Schule  nur  nach  Befreiung  durch  die Schulleitung verlassen werden.

Bei häufigem Fehlen eines(r) Schülers(in) wird ausdrücklich auf die Anwendung von § 59 (2) der Schulordnung (Feststellung der Note für die kleinen Leistungsnachweise mit Hilfe einer Ersatzprüfung) hingewiesen.