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Das Schulentwicklungsprogram des FRG

Ausarbeitung: Steuergruppe Schulentwicklung

Prolog:

Bei der Formulierung des Schulentwicklungsprogrammes (SEP) am FRG kommen der Schulfamilie und demokratischen Entscheidungsprozessen eine große Bedeutung zu. Wichtig ist es zudem, das SEP nicht als fertiges Produkt zu sehen, sondern vielmehr als Kontinuum mit der Intention der Qualitätssicherung und Optimierung durch gezielt betriebenes Monitoring seitens der unterschiedlichen Akteure.

Mit Blick auf das Schulprofil und die im bisherigen Schulentwicklungsprozess erfolgten Bemühungen bzw. erzielten Ergebnisse wurden folgende drei Schwerpunkte als Referenzhorizonte des SEP am FRG definiert:

1. Die Schule als Lernort

2. Die Schule als Lebensraum

3. Die Schule als Wertegemeinschaft

Hierin spiegeln sich die bereits vorhandenen Aktivitäten in der Schule sowie Projekte, die für die Zukunft angedacht sind, wider. Dazu zählt etwa die Integration einzelner Zielvereinbarungen der externen Evaluation (Vorhandenes) ebenso wie die durch die geplanten Baumaßnahmen am FRG nötige Inbeziehungsetzung pädagogischer Anforderungen mit den finanziellen und architektonischen Möglichkeiten, die gegeben sind (Neues). Darüber hinaus können die Schwerpunkte des SEP als die originären Betätigungsfelder der an der Schule installierten Steuergruppen sowie der SMV, der Eltern und des Kollegiums gesehen werden (z.B. die UNESCO-Arbeit). Das SEP ermöglicht, ja es fordert geradezu, eine Zusammenführung und Vernetzung dieser von den einzelnen Mitgliedern / Gremien geleisteten Arbeiten. Auch wenn den Gruppen in ihrer Gesamtheit zunächst die jeweils spezifischen Aufgaben der Repräsentation und Multiplikation zukommen, so bleibt doch genügend Raum für jedes einzelne Mitglied der Schulfamilie zur individuellen Partizipation am Schulentwicklungsprozess.

Da Schulentwicklung, so wie wir sie verstehen, alle Bereiche des schulischen Lebens betrifft, stellt sich unser SEP bereits als eine sehr differenzierte Aufstellung aller schulischen Besonderheiten, Projekte und Aktionsträger dar. Somit wird sämtlichen Mitgliedern der Schulfamilie die Möglichkeit zur individuellen Einbringung angeboten. Eine praktikable Umsetzung sowie eine entsprechend notwendige Evaluierung setzt natürlich eine thematische Selektion sowie zeitliche Eingrenzung voraus. Deshalb werden, ausgehend von den Aspekten der Mind Map, über einen Zeitraum von zwei Jahren drei Schwerpunkte (aus den vorgegebenen Referenzhorizonten) formuliert werden. Dies geschieht stellvertretend durch die Mitglieder des Schulforums, aufgrund von Empfehlungen der Steuergruppe Schulentwicklung. Am Ende des Zeitraums werden die Ergebnisse durch diese Beteiligten dann evaluiert und in der Schulfamilie kommuniziert werden.

Ebern, 23. Januar 2017,( 3. Sitzung des Schulforums)

 

OStD Klauspeter Schmidt