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01.12.2011

Was ist denn ein Nano-Shuttle?

Diese Frage stellten sich auch die 10. Klässler des Friedrich-Rückert-Gymnasiums und bekamen darauf eine ausführliche Antwort:

Das Nano-Shuttle ist das Auto mit dem die Experten für Nanotechnologie von Schule zu Schule fahren, wo sie den Schülern, genauer erläutern, was genau Nanotechnologie ist und womit sie sich beschäftigt.

Unter Nanotechnologie verstehen wir das Wissen über die Eigenschaften und die Nutzung sehr kleiner Partikel z.B. auf Oberflächen von Alltagsgegenständen. Dazu sollte man wissen, in welcher Größenordnung wir uns befinden, denn ein Nanometer entspricht einem Milliardstel Meter. An unserer Schule erklärten uns die Referenten Patrick Betz und Thilo Waag von der Universität Würzburg, seit wann man sich mit dieser Technologie beschäftigt, aber auch die aktuelle Verwendung. So sind beispielsweise neuere Brillen nanobeschichtet, um die Brillengläser bruchsicherer zu machen. Aber auch beim Kochen kommt die Technologie zum Einsatz. Neueren Pfannen haben eine nanobeschichtete Oberfläche, die dazu führt, dass sich die Pfannen leichter reinigen lassen. Weiterhin wird Nanotechnologie auch in der Medizin eingesetzt und spielt in geraumer Zeit sicherlich eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Krebs. 

Nanopartikel sind nicht nur künstlich hergestellt, sondern kommen auch in der Natur häufig vor, wie zum Beispiel bei einem Vulkanausbruch. Die Nanotechnologie ist noch eine sehr junge Wissenschaft und ein Großteil ihres Spektrums ist noch nicht erforscht. Nanotechnik wird in Zukunft sicherlich in vielen Bereichen eine sehr bedeutende Rolle spielen, da sie sehr effiziente Phänomene aufweist, die dann gezielt genutzt werden können.

All diese Informationen brachten die beiden Experten den Schülern mit Hilfe eines Vortrags nahe. Zusätzlich hatten sie aber auch noch Experimente vorbereitet, die die Effekte der Nanotechnologie aufzeigten und von den Schülern selbst durchgeführt wurden, was viel Spaß machte. Außerdem hatten die Wissenschaftler auch ein Raster-Elekronenen-Mikroskop mitgebracht, das auch für die Versuche genutzt wurde. So erhielten die Gymnasiasten einen spannenden Einblick in einen Wissenschaftsbereich, der vielleicht für den einen oder die andere auch als Studienfach in Frage kommt. 

Genauere Informationen kann man auf der Website der Initiative für junge Forscherinnen und Forscher finden. www.initiative-junge-forscher.de

Nachstehend sehen Sie einige Impressionen von der Veranstaltung.

 

Kooperation mit der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Am 24.11.2010 unterzeichnete die Schulleitung zusammen mit Vertretern des Lehrerkollegiums ein Kooperationsabkommen mit dem Präsidenten der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Beide Institutionen vereinbarten damit die Zusammenarbeit in den Bereichen "Übergänge zwischen Schule und Studium", "Lehrerfortbildung", "W-Seminare", "Frühstudium" und "Schüler-Uni". Zukünftig werden die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe am FRG regelmäßig mit Informationen zum Studium an der Julius-Maximilians-Universität versorgt und in geeigneten Veranstaltungen beraten, um einen gelingenden Studienstart an der Alma Julia zu erleben.

Informationen zum Studienstart im Sommersemester 2011 (K13, G9)

Für den Studienstart und für die Einschreibung zum Sommersemester 2011 informiert die Universität Würzburg (Klick auf die Abbildung zur Vergrößerung der Darstellung; Download in höherer Auflösung-PDF:

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